Militantes Jahr 2009.

Wir machen weiter!

Yuppierecherche – How to – das kannst auch du!

Liebe Genossen, Unterstützer, Kämpfer gegen dieses System und kritische Konterrevolutionäre – ein neuer Beitrag auf der offiziellen Website von Recherche Yuppie.

Wir möchten mit den nun gelieferten Inhalten unser Auswahlprinzip verdeutlichen. An der Recherche Yuppie kann sich jeder beteiligen – besorgt euch eine Kamera, schreibt Nummernschilder auf, beobachtet und haltet fest! Vorweg jedoch nehmen wir Stellung zum Vorwurf, Recherche Yuppie sei lediglich Satire.

Als Satire bezeichnen wir eine billige Form bürgerlicher Unterhaltung. Kleingeister, Konterrevolutionäre und Spießer aller Couleur können sich an ihr ergötzen und fühlen sich hierbei kritisch. Wir lehnen eine derartige Form der „Aufklärung“ über System und Hintermänner des Kapitalismus ab. Kapitalismus ist nicht witzig, regional werden Menschen aus ihren alten Vierteln verdrängt, verlieren ihre Arbeit und Existenz – global schufften sich Millionen die Hände blutig für eine kleine Gruppe von auserwählten Kapitalisten, Bonzen und Investoren. Anstatt Scherze und platte Phrasen zu dreschen, möchten wir die Revolution im Status Quo nach vorne bringen! Die endgültige Vernichtung des kapitalistischen Ungeheuers wird nicht durch Komiker vollzogen, sondern durch Freiheitskämpfer auf der Straße, die gegen Kapitalisten, Bonzen, Yuppies, Investoren – und ihre Anhängsel – militant im Klassenkampf vorgehen. Hier setzen wir an und leisten notwendige Vorarbeit. Keinesfalls sind wir Satire – euer „Lachen“ über unsere „Scherze“ wird euch noch vergehen! – Recherche Yuppie, 2010.

Woran erkennt ihr ein Zielobjekt?
Natürlich ist es nicht ganz so einfach wie Anfangs erwähnt. Eine Kamera braucht ihr natürlich – aber das reicht nicht! Schult euch: Lest Lenin, Marx, Engels und die Worte des großen Führers Kim Il-Sung – bildet andere und euch – informiert über die Kapitalisten und ihr mörderisches Treiben. Dennoch haben wir für unsere Recherche grobe Leitlinien verfasst: Wir möchten nicht verkürzt agieren und keineswegs die falschen treffen. Es ist nunmal so: Wenn ein Investor durch euren Kiez fährt, werdet ihr ihn meistens auch als solchen erkennen. Wer sonst fährt mit einem Mercedes Benz durch unsere Viertel? Meistens ist es für diese allerdings glücklicherweise unmöglich, in unsere Gegenden zu fahren. Üblicherweise werdet ihr diese also in den Stadzentren, teuren Boutiquen, nahe neuer Bars oder anderen Treffpunkten (Börse, Juwelier, Banken, Feinkostrestaurant- Laden, etc.) antreffen können.
Hier ist das Risiko einen Falschen zu treffen auch äußerst gering: Banken, Juweliere oder andere kapitalistische Unternehmen sind nunmal Treffpunkt für die Bourgeoisie. Das einfache Volk und die Arbeiterinnen und Arbeiter in den Fabriken müssen draussen bleiben.

Am besten legt ihr euch folglich eine Kartei an. Diese umfasst nicht nur die Daten von bekannten Investoren, sondern auch von potenziellen Investoren. Das bedeutet konkret: Kapitalisten und deren Angehörige. Auch solltet ihr Adressen sorgsam notieren, die Treffpunkte darstellen oder auch schon darstellen könnten. Als Treffpunkte definieren wir eben jene kapitalistische Unternehmen, die bereits oben erläutert und aufgezählt worden sind. Wichtig ist allerdings immer: Staatsschutz, Verfassungs- und Nachrichtendienste halten ihre dreckigen Ohren offen um unsere Revolution aufzuhalten. Geht mit Daten sorgsam um!

Einen Bonzen zu erkennen ist oft schwierig. Eine Frau die einen Pelz trägt, ein Mann mit Hemd oder Aktenkoffer, im Anzug oder in sonstigen Luxusartikeln eingekleidet, kann durchaus ein Kapitalist, Investor, Manager oder Yuppie sein. Fotografiert sie sicherheitshalber, sendet die Bilder per Mail an uns und wir stellen diese dann online. Menschen, die „direkte Aktionen“ präferieren, werden dies dann nutzen können und die Revolution noch weiter nach Vorne bringen!

Letztlich liegen die Wertungsmassstäbe bei den einzelnen Aktivisten und Journalisten. Insgesamt werden wir jedoch ein realistisches Bild erstellen können – mit eurer Hilfe und der Gesamtheit an Informationen.


Zugegeben, übertrieben ist die Darstellung, dennoch grundsätzlich zutreffend.

Umsetzung. So könnten eure ersten Fotos aussehen:
Wir haben uns gemäß der Maßstäbe einen derartigen Yuppie-Treffpunkt gesucht. Ein Autohaus für Porsche-Fahrzeuge. Menschen, die dort verkehren, sind zwar nicht zwanghaft diejenigen, die unsere Viertel zerstören – jedoch stehen sie garantiert in Kontakt zu eben den Personen, die eine derartige Intention innehaben. Unsere Kartei füllt sich folglich. Wir danken auch explizit den Genossen, die an der Erstellung des Materials beteiligt waren. Selbstverständlich stellen die Fotografien lediglich einen Auszug dar – das volle Material befindet sich mit ersten Details in unserem Archiv und bei Aktionsgruppen in der jeweiligen Region.


Person namentlich bekannt, daher zensiert.

In diesem Sinne: Entmachtet die Herrschenden und ihre Hintermänner! Hinter den Fürsten stehen einige wenige Könige, jene Kapitaltempel – Banken, Juweliere, Börsen und teure Autos sind nur Sinnbilder ihrer Macht. Haut weg die Yuppiescheiße! Wir bleiben alle! Rotfront jetzt! – Und das war erst der Anfang […]

Wir bleiben alle.

Innerhalb der letzten 24 Stunden hat unser Selbstverständniss für vielerlei Diskusionen und Irritationen gesorgt. Auf dem antideusch durchsetzten „linken“ Nachrichtenportal Indymedia wurde gar von „Steinzeit“ gesprochen und uns geraten „in den Wald sterben zu gehen“. Denoch: Wir machen weiter! Und es geht gerade erst los. Eines können wir euch versichern: wir lassen uns nicht von Torsun, Egotronic oder seiner verkoksten Antideutschen-Bande aufhalten. Wir werden unser Viertel verteidigen! Wir bleiben alle.

Zudem: Wir haben neben der genannten Kritik auch eine große Menge Unterstützung erhalten. In den kommenden Tagen werden wir einerseits einen „Guide“ veröffentlichen – dieser ermöglicht es auch Menschen ausserhalb unserer Gruppe Recherche zu betreiben. Andererseits werden wir eine erste Fotoreihe publizieren. Wir erhoffen uns erste Informationen – und jede Menge direkte Aktion als Folge unserer Tätigkeit!

Selbstverständnis.

Mitte Februar begannen die Vorbereitungen für ein wichtiges Projekt im linksradikalen Spektrum.
Wir, ein Zusammenschluss von Journalisten und Antikapitalisten möchte einen Raum füllen, der bis dato vernachlässigt wurde und wird. In Kooperation mit Einzelpersonen, die bundesweit zwecks unserer Recherche agieren, möchten wir ein detailliertes Bild der heutigen Yuppie-, Investoren- und Bonzenszene liefern. Dieses stellen wir hier, auf unserer Website zur Verfügung um direkte Aktionen zu unterstützen.

[…] das komplette Selbstverständnis findet ihr HIER!

Der Soundtrack zur Revolution.

Bis wir erste Informationen verbreiten könnt ihr euch schonmal mit Genosse Holger Burner auf die Revolution einstimmen! Rennt Yuppies rennt. Außerdem haben wir ein Selbstverständnis veröffentlicht. Ihr könnt euch dort über unsere Ziele und Intention informieren.